" Guten Tag mein Name ist Häftling Nummer 3949, ich bin hier weil ich den
ehrenwerten Herrscher mit meinem Machwerk auf das allerhöchste Gedemütigt habe ! "
Tagein tagaus mußte ein 4000 Personen starker Trupp politischer Häftlinge diesen Satz in fehlerfreiem Deutsch sprechen und wehe es wurde gestottert, im Akzent gesprochen, Buchstaben vergessen, zu leise oder undeutlich gesprochen, dann kamen sogleich zwei Wachmänner mit einem Elektroschocker, der ohne den Elektroschocker hielt den Häftling und der mit machte von seinem Vorteil reichlich gebrauch, mit dem Erfolg übervoller Krankenstationen.
Flora war durch das populärste ihrer Bücher in diese Bravejasagerzuchtanstalt geraten. Die anderen waren wegen der Wahrheit dort, sie schrieben was mittlerweile in Deutschland zu Tagesordnung gehörte. Täglich gab es Tote, wurde geschossen und geraubt oder es verhungerte oder begang jemand Selbstmord. All das wurde von diesen Missetätern verbrochen, behaupteten die wahren Täter und verkündeten das alle wertloses gesellschaftliches Treibgut seien.
Bald war es den Wärtern langweilig mit den Elektroschockern " zu spielen " und es wurde beschlossen zu schießen, zu prügeln und zu vergewaltigen. Doch leider überlebten einige Wertlose, ein Teil unterschrieb den Lügenwisch und wurde als Wertvoll betrachtet und in Luxushotels verbracht, der andere Teil wurde weiterdezimiert. Flora gehörte auch zu letzterer Gruppe, weil sie nicht dieses Lügenpapier unterschrieb.
Dann begann die Zeit in der Flora und die anderen Frauen in ihrer Zelle fast jeden Tag vergewaltigt wurden, viele waren hochschwanger als diese Kerle eines Tages kamen und die bewusstlosen, teilweise schwerstverletzten Menschen packten und mit allergrößter Wucht auf die LKWs warfen. Sie waren ausserwählt um in der Takla Makan zu sterben. In der Steppe der Mongolei angekommen wurden Flora und die anderen abgeworfen.
Zum Glück waren die angeblichen Daten die diese Menschenverachter erhielten um jeweils fünf Grad verkorrigiert worden. So war der Weg zum Lager der Neuzeitnomaden nur drei Tage weit weg.
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Weiteres werde ich nicht schreiben, denn ich möchte nicht zuviel von dem Buch an dem ich schreibe verraten.
