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Monday, 2. august 2010 1 02 /08 /Aug. /2010 21:13

Kaum das ich draussen war, stürmte mir schon der Chan selbst entgegen. Ich blieb stehen und schaute ihn an. " Deine Frau liegt in den Wehen nehme ich an ! " schloß ich richtig, den er schwieg und ging mit mir in sein Zelt. Was ich da sah, war ein Bild des Jammers, die Frau litt regelrecht, also scheuchte ich die ganzen und auch die halben Kerle raus und ging auf die Frau zu. " Keine Sorge meine Liebe, es wird alles Gut ! " sagte ich zu ihr und malte ihr mit meinem Zeigefinger eins meiner Zeichen auf die Stirn. Es wirkte, sie wurde ruhiger und die Schmerzen ließen nach . Die Geburt wurde für sie leichter als es zuerst schien. Ich hatte bisher noch nie einem Kind auf die Welt geholfen, also war das auch eine Premiere für mich. Ich gab ihr ein wenig von den Kräutern aus meinem Beutel und zündete ein anderes Bündel Kräuter an. Das hängte ich an den Haken in dem Schrankwandteil der zu mir schaute, denn später wollte ich das Messer, mit dem ich die Nabelschnur durchtrennen wollte, durch seinen Rauch ziehen. Die Kleine kam erst sehr rasch voran, blieb aber auf halbem Wege stecken. Also mußte ich die Mutter beruhigen und dem Mädchen helfen seine Nabelschnurkette loszuwerden. Ich tat mein bestes und das kleine Menschenwesen konnte geboren werden. Zuerst bekam das Mächen kaum Luft und lag regungslos in meinen Armen, bis ich der weisen Wölfin ein Bild schickte und diese auch gleich ankam. Sie kümmerte sich um die Mutter und ich klopfte dem Kleinen sachte auf den Rücken, denn umgedreht hatte ich sie ja schon. Sie das kleine Frischgeborene spuckte kurz und meckerte. Ganz nach dem Motto " Was haust du mich denn ? " schaute sie mich an und verlangte nach ihrer Mutter. Diese war Dank der Hilfe der Schneewölfin wieder ruhiger und ich gab ihr ihre Tochter. " " Ja richtig Tochter ! " beantwortete ich die Frage eines Zuhörers und stand auf, um meinen Eishockeyhelm und eine Flasche Vittel zu holen, denn ich hörte wie in der Pause die Nachbarskinder über Michael Hinders herzogen, weil er einen solchen trug. Das war auch nicht verkehrt, denn kaum hatte ich ihn entdeckt, erlitt er einen Anfall und lag krampfend am Boden. Ich setzte mir meinen Helm auf und rannte zu ihm.

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Monday, 28. june 2010 1 28 /06 /Juni /2010 20:11

Wie ich schon vorher schrieb dankte der Häuptling der Langnasenhauptsippe ab.

Dann begann das große bewerben und werben für den freigewordenen Platz des Häuptlings, aber die Ansprüche der Oberen waren zu hoch und keiner konnte diese erfüllen. Eine der ehemaligen Beraterinnen der Oberen bemerkte als sie ihre Sachen packte um zu kündigen, das dem Chef ein fataler Fehler unterlaufen war. Die Sippe hätte laut diesen Papieren keine Luxusgüter kaufen dürfen, aber sie tat es doch und sparte am falschen Ende. Sie sparte bei den Hilfebedürftigen, es kam zum Protest der Anderen, die Oberen taten einsichtig und gaben einmalig Geld aus.

Doch wie wurde das Geld genutzt ? 

 

Andere Obere, die nur wenig oder garnicht bekannt waren, bauten Sozialstationen und Heime, die den Namen Sozial nicht hätten tragen dürfen. Dort wurden alle Armen untergebracht und in speziellen Krankenhäusern " behandelt ", die jenigen die eine Behinderung hatten und nicht als Arbeiter taugten wurden in spezielle Heime gesteckt, in denen sie gut versorgt und behandelt wurden, doch sobald sie ins Krankenhaus mussten, war es aus mit ihnen, die zweite Klassemedizin gab ihnen den Rest. Wenn sie nicht an den Nebenwirkungen der Medikamente starben, starben sie bei den grausamen Experimenten oder wurden noch schlimmer krank. Da den Oberen das aber noch nicht genug war wurden kurzer Hand schlimme Krankheiten unter die Armen gebracht, damit sich die Folterstation ( öhm sorry ) Krankenhaus mit einer Fülle von Testpersonen füllte. Die Krankheiten selbst waren schnell behoben, doch wußten das die unfreiwilligen Testkandidaten nicht, sie dachten sie müßten noch weiter dort bleiben.

Flora zählte durch ihre Bücher, die sie schrieb, inzwischen zu den Reichen der Sippe. Sie bekam, wie andere Reiche auch, die gute erste Klasse Medizin und Behandlung, sie wurde wie andere Reiche mit einem Luxuskrankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Die privaten Stationen für die Reichen und Oberen waren schwerst bewacht und hatten spezielles medizinisches Personal, bei den Armen durften die Studenten ran.

 

Eines Tages, als Flora gerade in ihrem kleinen aber feinen Gärtchen werkelte, passierte es. Flora erlitt einen heftigen epileptischen Anfall und fiel mit einem lauten Knall vom Scheunendach. Da lag sie in ihrem eigenen Blut auf dem Gehweg und krampfte. Ihr Mann, der den Knall hörte, kam schon mit dem Handy in der Hand in den Garten gerannt und sah was geschehen war. Flora hatte sich sämtliche Knochen im Körper gebrochen, also rief er die Rettung an und diese kam sofort. Sie luden Flora in den Krankenwagen und nahmen ihren Mann mit. Im eilendst angefahrenen Krankenhaus wurde sie ganz schnell in die Reichenabteilung gebracht und bekam etwas gegen die Krämpfe die ihren Körper schüttelten, dann wurde sie in ihr Zimmer gebracht. Ebenso schnell wurden die Nanobots in ihrem Körper reaktiviert, die sie reparierten und dann wieder inaktiv wurden. Bald kam sie wieder zu Bewusstsein und schrie. Ihr Mann versuchte sie zu beruhigen, aber es klappte nicht. Da erinnerte er sich an einen alten Schamanen, der ihm sagte, das auch er ein Schamane sei. Also nahm er Floras Hand und sie wurde ruhiger. Flora wollte garnicht gern an diesem Ort sein, sie spürte jedes mal das es da unten negative Energien gab und nicht nur dort.

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Saturday, 19. june 2010 6 19 /06 /Juni /2010 21:59

In meiner Welt gibt es ein Nomadenvolk das ich die Langnasen nenne. Langnasen weil die eben Nasen haben die gute 66 cm aus ihren Gesichtern herrausragen. Diese Sippe hatte einst einen Häuptling, der diese vor kurzem verließ, der offensichtliche Grund war der, dass er die Fehler seiner Berater sah und seine eigenen. Da beschloß er zu gehen. Nun treibt diese Sippe weiter und immer weiter ins Abseits, denn sie will nicht auf ihren Schamanen hören, der sie vor weiteren Fehlern warnt. In dieser Sippe sind Menschen die kleine Nasen haben oder sonstwie aus dem Gesamtbild fallen unerwünscht. Sogar jene die sehr wenig verdienen oder Unterstützung von anderen bekommen werden gehaßt und faul genannt. Selten wird in dieser Sippe bedacht das einige von den Ausgestoßenen ernsthaft an ihrer Leistungsfähigkeit arbeiten und andere das gern auch würden, es aber nicht schaffen. Also schiebt der Oberlangnasenrat die Schuld den Ausgestoßenen zu, wenn er mal wieder mächtig Scheisse gebaut hat, ist ja auch viel einfacher die anderen Sippenmitglieder von den Tatsachen fernzuhalten. Ob es diese Sippe noch lange gibt ? Wer weiß ! 

Die Geschichte hatte es bisher noch nie sehr gut mit einer solchen Sippe gemeint. Gehen wir doch einmal etwas weiter in unserer Geschichte.

Ich habe ja bereits von den Langnasen erzählt. Da gibt es noch eine Sippe die dazugehört obwohl sie das nicht gern hört. Das sind die Bunties. Bunties weil ihre Hautfarben variieren und von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind und es gibt unter ihnen auch welche die müßten Hilfsmittel haben um selbst den Ort zu wechseln, aber die Oberen ließen nur spärlich welche zu und wenn die dann kaputt sind gibt es nur minderwertigen Ersatz der auch bald wieder kaputtgeht. Also haben einige beschloßen diesen Schrott den Reichen zu lassen und sind weitergezogen. Leider starben viele der Bunties in den Krankenhäusern der Reichen, weil sie zweite Klasse Medizin bekamen oder für ominöse Experimente benutzt wurden, von denen sie oftmals nichts wussten. 

Also nahmen die Bunties ihre Toten mit und brachten sie an einen schöneren Ort. Einen Sommer und einen Winter lang blieben sie in der Oase der Toten und begruben diese mit den Überbleibseln des kaputten Rollstuhls ihres Schamanen, der gerade im Sand saß und mit einem großen Metallsplitter Zeichen malte. Aus den abnehmbaren Seitenteilen hatten sie Schaufeln und Schilder mit den Namen der Verstorbenen gemacht. Nachdem der letzte Tote in der Erde ruhte steckten sie die Schaufeln am Eingang der Oase nebeneinander so in die Erde, so das nur ein Nomade oder ein Wissender diesen Ort betreten konnte. Alldies geschah nach der Zeichnung des Schamanen, der nun zusammengerollt im Sande lag und schlief. Eingeschlafen war der gute schon kurz nachdem das Bild fertig war. Seine Schülerin deckte den alten weisen Mann zu und kochte für ihn ein schönes warmes Süppchen, denn gegen Abend wurde es jetzt ja schon recht kühl und etwas zum aufwärmen würde er brauchen. Seltsamerweise war der Schamane aber schon sehr bald wieder wach und fing an zu weinen. Also flitzte seine Schülerin zu ihm und umarmte ihn zärtlich. Da beruhigte er sich, bedeutete ihr sich zu setzen und gab ihr seine Hand. Das musste er tun denn sprechen konnte er nicht. Sie die Schülerin sah was er sah. Da kam ein großes Unwetter auf sie zu und ihre Sippe wurde unter vom Blitz getroffenen Bäumen begraben. Da stand sie auf und rannte zu den anderen und warnte sie vor dem Unwetter. Alle verstanden und gingen zu ihren Pferden. Der alte Mann wurde vor seiner Schülerin aufs Pferd gesetzt und gemeinsam jagte die Sippe dem Unwetter davon.

In der Langnasenhauptsippe gab es auch einen Schamanen, einen weiblichen kleinen und etwas rundlichen, okay zwei rundliche, beide sagten das Unwetter Punktgenau an und warnten ihre Sippenteile, aber diese hörten nicht zu. Da es den beiden bald zu gefährlich wurde stiegen auch sie auf ihre Pferde und ergriffen die Flucht. Die eine stieg auf ihr Fahrrad und raste zum letzten Untergrundsupermarkt, denn bevor die erste Unwetterwelle herankam, hätte sie es nie bis zu den riesigen Felsen geschafft. Im Markt hielt sie mit quietschenden Reifen, hinter ihr schloss sich die Tür am Ende der langen Rampe die in den Untergrund führte. Der Markt war leer, denn die billigen Arbeiter waren wieder zu Nomaden geworden und hatten nur das nötigste mitgenommen. Diese waren sogar so nett und ließen Zettel für eventuelle Nachzöglinge da. Dann sah sie drei Pferde, einen Hund und einen Esel, verwundert stellte Flora das Rad an die Wand des Supermarkts und ging hinein. Was sie das sah freute sie, ihre Freundin und ihr Mann waren heil angekommen. Aber wo war ihr Gatte und ihre zwei Jungs. Sie suchte und suchte, da hörte sie ein klopfen. Also raste sie aus dem Markt, die Rampe rauf und riss die Türen auf. Draussen stürmte es schon sehr, aber sie sah das es ihr Mann und ihre Söhne waren, die gerade frische vom Ausritt wiederkamen, alle drei rasten im Affenzahn die Rampe runter und Flora schloss die Tür und ging auch wieder zurück. Da ging die Tür wieder auf und Flora musste den Lkw dagegenfahren damit sie zubleibt. Zum Glück war noch genügend Benzin drin, und sie konnte nun beruhigt zu den anderen gehen und ihr wiedersehen feiern. Am nächsten Morgen waren alle schon wach und hatten ihre Pferde mit den Sätteln gesattelt, die sie im Markt fanden. Alles was sie brauchten hatten sie beisammen und die Waffen und Sättel waren noch echte Qualitätsware und nicht der übliche Billigramsch. Flora ritt als erste los und fuhr den LKW weg. Dann machte sie die Tür auf und ging nach draussen. Ihr bot sich ein Bild des Schreckens, überall lagen Leichen und dieser Geruch, puh. Dieses Chaos war aber erst der Anfang und das wusste sie, es würden auch noch mehr sterben, aber daran konnte sie nun auch nichts mehr ändern, sie hatte alle gewarnt und hoffte dennoch das es Überlebende gab. Aber nun mußte sie fort, traurig ging Flora zurück und holte die anderen. Dann stieg sie auf ihr Pferd und der kleine Trupp jagte der herrannahenden zweiten Welle davon, gefolgt von einigen zu Sinnen gekommenen Reichen auf ihren Sportpferden und einem gepanzerten Laster mit Lebensmitteln und Getränken. Schnell verschwand die seltsame Truppe in den tiefen Höhlen der Berge. Zwei Wochen später ritt Flora mit ihrer Freundin zur Stadt zurück und fand nur noch Ruinen und ihre Spezialbrille vor, sie stieg ab nahm sie und setzte sie auf, die Schutzbrille lag zwar daneben, aber die war ihr unwichtig, sie wollte nur wieder was sehen können. Aber das was sie da sah trieb ihr die Tränen in die Augen, ihr Volk war zwar ein echt sturer Haufen, aber sowas hatte selbst der bornierteste Haufen Sturköppe der Galaxis nicht verdient. Da ihre Freundin das sah stieg auch sie ab und tröstete sie. Gemeinsam ritten sie zurück. 

 


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Friday, 7. may 2010 5 07 /05 /Mai /2010 21:11

Eigendlich lief alles wie immer, der Osterstrauch wurde geschmückt und die Geschenke versteckt und gefunden. Das einzigste was anders war, war der Ort. Es war das erste Mal das ich in der mongolischen Steppe feierte. Kinder hatte ich auch erst seit meiner Steppenzeit, ich sage nur lange Winternächte und ein ordentliches Pfund Hormone, mehr sage ich noch nicht. Denn es geht hier ja um das Osterfest. Meine alte Wölfin, die eines Winters zu mir kam, flitzte gleich als erstes los und fand einen schönen großen Lachs. Ich sah ihr zu und freute mich über ihre Anwesenheit, ihre Kinder waren auch dabei, alle vier Quietschfidele Jungwölfe, auch für sie hatte ich einen Lachs pro Tier. Als alle ihre Geschenke gefunden hatten, gingen wir zum Zelt zurück. Dort angekommen bat ich meinen Mann " Würdest du bitte weise Wölfin holen Hans ? " und dann platzierte ich ihre Geschenke so das sie nicht erst lange suchen musste. Wenige Minuten später platzte sie herein und fragte was denn los sei. Hans stand neben ihr und schaute zu mir. " Nix dramatisches werte Wölfin ! Ich habe dich holen lassen weil ich dir was schenken wollte ! " antwortete ich und setzte mich auf meinen Stuhl. " Wo sind sie denn ? " fragte die Schneewölfin und schaute sich suchend um. " Hier im Zelt, aber finden musst du sie schon selbst. " erwiderte ich und sah zu wie sie ein kleines rosa Päckchen fand. Dannach fand sie noch sieben andere. Sorgsam packte sie eines nach dem anderen aus und freute sich. Ich hatte fast alle Geschenke selbstgemacht, das erste war ein Bildnis des blauen Wolfes der auf einer Waldlichtung saß. Das zweite war die Holzfigur einer Wächterin mit blauem Wolf, die auf ein kleines blondes Nomadenmädchen aufpasste. Das dritte war ein Buch über den wahren Schamanismus. Nicht das sie es bräuchte, aber ich dachte es würde ihr gefallen. Das letzte Päckchen enthielt Pfeil und Bogen für die Jagd. Zwar war diese nicht mehr unbedingt nötig, da es ja bereits mitnehmbare Gärten gab und nur noch die Nichtvegetarier jagten, aber diesen Bogen fand ich so schön, das ich dachte der würde ihr gefallen. Wie immer lag ich richtig und die Geschenke gefielen ihr alle sehr gut. Denn sie kam zu mir und umarmte mich.

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Sunday, 25. april 2010 7 25 /04 /Apr. /2010 13:29

Nach einem ereignislosen Ritt kamen wir bei meiner Bekannten an. Der Ritt dauerte noch einmal zwei Tage und das Einzigste was passierte, war das hier und da ein paar Wölfe heulten oder Skorpione an uns vorbeiflitzten. Als erstes stieg Hans ab und das Pferd, auf dem er ritt, trabte gemütlich zum nahen Flußufer und trank. Ich und die zwei Anderen taten es Hans gleich, nur das unsere Pferde bei uns stehen blieben und sich ein weiteres näherte. Es war Tiger der Vierte. Als ich gerade absteigen wollte, stupste er mich an und ich erschrak etwas. Fast wäre ich aus den Steigbügeln gerutscht, aber da ich mich noch rechtzeitig fing, passierte mir nichts. Tiger stand nun so neben Sunny, das ich absteigen konnte. Also stieg ich von Sunnys Rücken und schlich auf leisen Sohlen zum ersten Zelt das ich sah. Ich wunderte mich über das seltsame runde Zelt. Da mich nun die Neugier vollends im Griff hatte und auch nicht mehr losließ, ging ich zum Eingang des Zeltes und schaute durch die offene Tür herein. Was ich da sah, erstaunte mich. Ich sah eine kräftig gebaute Frau, die inmitten eines Bücherberges stand. Als ich noch etwas näherkam entdeckte ich einen Wolfshund, der am Feuer saß und schlief. Ich schlich gerade in das Zelt, um mir das mal genauer anzuschauen und stieß gegen eines der Bücherregalbretter. Es fiel um und die Frau sah zu mir rüber. Erschrocken stand ich da und schaute auf das nun am Boden liegende Brett. " Herzlich Willkommen liebe Flora ! " sagte weise Wölfin und kam auf mich zu. Mich aber packte die Panik und so rannte ich so schnell ich konnte aus dem Zelt. Erst hinter einem Felsen kam ich zur Ruhe und setzte mich auf einen kleinen Stein. Die Zeit im Zwischenlager hatte mich gelehrt, das Menschen lügen, wenn es ihnen passt oder sie den Befehl dazu kriegen. Da ich den Anderen aufgrund meiner Erfahrungen nicht mehr oder nur wenigen traute, zog ich mich in meine eigene Welt zurück. Der Wolfshund Riffel schien durch meine Flucht erwacht zu sein und nun ging sie in meine Richtung. Ich saß auf dem Stein und sah in die Ferne, als sie sich langsam näherte. Ich schaute gerade einer Wolke nach, als ich ein leises wuff hörte. Ich sah das Riffel vor mir stand, naja wahrgenommen hätte es bestimmt besser getroffen, aber ihr wißt ja sicherlich wie es ist, wenn man Angst hat. Riffel setzte sich vor mich hin und schaute mich an. Ich schaute zurück und sah das ich diese seltsame Frau kannte. Riffel schickte mir ein Bild, das mir eine blonde Wölfin zeigte, die nachts was suchte. Diese Art der Kommunikation war mir noch neu, deshalb schaute ich verwundert drein, als besagte Person plötzlich hinter mir stand. " Was wollen sie hier ? " fragte ich sie und drehte mich mit gezogenem Messer um. " Ich .... ich .... wollte .... dich .... nur .... willkommen heissen Flora ! " antwortete weise Wölfin mit zitternder Stimme. Da sich die Nebelschleier der Panik nun langsam verflüchtigten, bemerkte ich das ich aus Reflex das Messer gezogen hatte. " Entschuldige bitte meine liebe Wölfin ! " sagte ich  und steckte das Messer wieder weg. " O .... Okay .... ist akzeptiert ! Gehen wir ! " erwiderte sie etwas entspannter. In der Ferne sah ich ein paar Wölfe im Schatten eines Baumes sitzen, den ich wohl übersehen hatte. Erst jetzt da ich mit meiner Bekannten zusammen zum Lager zurückging, sah ich diesen.

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