Artikel teilen! Der Erdenkrieg (Teil 5 ): Nach einem ereignislosen Ritt kamen wir bei meiner Bekannten an. Der Ritt dauerte noch einmal zwei Tage und das Einzigs ...
Nach einem ereignislosen Ritt kamen wir bei meiner Bekannten an. Der Ritt dauerte noch einmal zwei Tage und das Einzigste was passierte, war das hier und da ein paar Wölfe heulten oder Skorpione an uns vorbeiflitzten. Als erstes stieg Hans ab und das Pferd, auf dem er ritt, trabte gemütlich zum nahen Flußufer und trank. Ich und die zwei Anderen taten es Hans gleich, nur das unsere Pferde bei uns stehen blieben und sich ein weiteres näherte. Es war Tiger der Vierte. Als ich gerade absteigen wollte, stupste er mich an und ich erschrak etwas. Fast wäre ich aus den Steigbügeln gerutscht, aber da ich mich noch rechtzeitig fing, passierte mir nichts. Tiger stand nun so neben Sunny, das ich absteigen konnte. Also stieg ich von Sunnys Rücken und schlich auf leisen Sohlen zum ersten Zelt das ich sah. Ich wunderte mich über das seltsame runde Zelt. Da mich nun die Neugier vollends im Griff hatte und auch nicht mehr losließ, ging ich zum Eingang des Zeltes und schaute durch die offene Tür herein. Was ich da sah, erstaunte mich. Ich sah eine kräftig gebaute Frau, die inmitten eines Bücherberges stand. Als ich noch etwas näherkam entdeckte ich einen Wolfshund, der am Feuer saß und schlief. Ich schlich gerade in das Zelt, um mir das mal genauer anzuschauen und stieß gegen eines der Bücherregalbretter. Es fiel um und die Frau sah zu mir rüber. Erschrocken stand ich da und schaute auf das nun am Boden liegende Brett. " Herzlich Willkommen liebe Flora ! " sagte weise Wölfin und kam auf mich zu. Mich aber packte die Panik und so rannte ich so schnell ich konnte aus dem Zelt. Erst hinter einem Felsen kam ich zur Ruhe und setzte mich auf einen kleinen Stein. Die Zeit im Zwischenlager hatte mich gelehrt, das Menschen lügen, wenn es ihnen passt oder sie den Befehl dazu kriegen. Da ich den Anderen aufgrund meiner Erfahrungen nicht mehr oder nur wenigen traute, zog ich mich in meine eigene Welt zurück. Der Wolfshund Riffel schien durch meine Flucht erwacht zu sein und nun ging sie in meine Richtung. Ich saß auf dem Stein und sah in die Ferne, als sie sich langsam näherte. Ich schaute gerade einer Wolke nach, als ich ein leises wuff hörte. Ich sah das Riffel vor mir stand, naja wahrgenommen hätte es bestimmt besser getroffen, aber ihr wißt ja sicherlich wie es ist, wenn man Angst hat. Riffel setzte sich vor mich hin und schaute mich an. Ich schaute zurück und sah das ich diese seltsame Frau kannte. Riffel schickte mir ein Bild, das mir eine blonde Wölfin zeigte, die nachts was suchte. Diese Art der Kommunikation war mir noch neu, deshalb schaute ich verwundert drein, als besagte Person plötzlich hinter mir stand. " Was wollen sie hier ? " fragte ich sie und drehte mich mit gezogenem Messer um. " Ich .... ich .... wollte .... dich .... nur .... willkommen heissen Flora ! " antwortete weise Wölfin mit zitternder Stimme. Da sich die Nebelschleier der Panik nun langsam verflüchtigten, bemerkte ich das ich aus Reflex das Messer gezogen hatte. " Entschuldige bitte meine liebe Wölfin ! " sagte ich und steckte das Messer wieder weg. " O .... Okay .... ist akzeptiert ! Gehen wir ! " erwiderte sie etwas entspannter. In der Ferne sah ich ein paar Wölfe im Schatten eines Baumes sitzen, den ich wohl übersehen hatte. Erst jetzt da ich mit meiner Bekannten zusammen zum Lager zurückging, sah ich diesen.
Huhu liebe Flora,
wird es dazu ein Bild geben? Oder mehrere Bilder? Das wäre schön.
Liebe Grüße
Alma
mal sehen !